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Archiv für die Kategorie „Einzelhandel“

Kassen im Tierbedarf Fachhandel

Der Einsatz von Kassen im Tierfutterhandel wird immer anspruchsvoller. Im Trend sind die neuerdings in fast jeder Stadt eröffneten, großen Filialen, wie zum Beispiel Fressnapf. Diese Filialen bieten ein riesiges , mit verwaltetes Angebot an unterschiedlichen Tierfuttermitteln und anderen Dingen, die für unsere kleinen Lieblinge wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel Hundefutter, trocken oder feucht, von ganz günstig bis zu den beliebten Nobelmarken wie Royal Canin oder Eukanuba, große Mengen in Säcken oder auch die kleinen Schälchen mit Cesar oder ähnlichen Verwöhnfuttern mit leckerer Soße. Für Katzen sieht das Angebot ähnlich vielfältig aus. Allein für diese beiden Tierarten werden unzählige Artikel angeboten, so dass ein manueller Überblick gar nicht mehr möglich ist. Dazu kommen dann noch die verschiedenen Kleintiere, wie Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen oder Vögel, für die man Futter, Käfige, Spielzeug und ähnliches benötigt.

Auch hier eine unendliche Vielfalt an Angeboten, die ohne Kassen nicht überschaubar wären. Dazu die so genannte Hardware, wie Käfige, Katzenkratzbäume, Hundeleinen, Schlafkörbe, Transportkisten und die putzigen Hamsterhäuschen. Dann die üblichen frei verkäuflichen Mittel, wie Ohrenspülungen für Katze oder Hund, Mittel gegen Ungeziefer, Sprays zur Desinfektion der Käfige oder auch nur einfach Einstreu in verschiedensten Variationen. Ein solch umfangreiches Warenangebot macht dem Tierbesitzer Spaß, aber das Verkaufspersonal wäre ohne moderne Kassen mit Barcode Scanner hoffnungslos überfordert. Vor allem, weil manche Tierfuttermittel auch mit einem Verfallsdatum versehen sind, ist es enorm wichtig, immer den genauen Überblick zu haben, was verkauft wurde und wo nachbestellt werden muss. Der Besitzer eines Hundes würde es nie verzeihen, wenn sich sein Liebling mit überlagerter Ware den Magen verdirbt. Aber welcher Tierbesitzer hat nicht schon viel Zeit in solchen großen Geschäften verbracht, sich alles angesehen und zum Schluss an der Kasse viel mehr ausgegeben, als geplant war. Noch ein Spielzeug und etwas zum Knabbern und der Hund ist hocherfreut und dankbar. Oder das niedliche Katzenspielzeug, praktisch an einer Art Angel angebracht, mit dem die liebe Mietze zuhause stundenlang gespielt hat.

Das zahlt der Tierfreund an der gern, freut er sich doch mindestens genauso, wenn sein Tierchen Spaß hat. Und wenn die Kassen dann noch in der Lage sind, mit angeschlossenen Kartenlesern die Kreditkarte einzulesen, wird das eine oder andere zusätzlich gekaufte Teil kein Problem mehr sein. Den Unternehmer freut es, gerade in der Tierfuttermittelbranche boomt der Umsatz. An seinen Tieren spart man eben nicht. Die Filialen sind in der Regel sehr gut besucht und haben ein großes Einzugsgebiet, das heißt, dass mit Hilfe der Kassen eine große Kundenmenge mit den entsprechenden Verkäufen täglich verarbeitet und der Lagerbestand zeitnah gepflegt werden muss, damit es nicht zu Ausverkäufen kommt. Damit könnte man einen Kunden verärgern, der sich extra auf den Weg gemacht hat, um ein spezielles Produkt zu kaufen.

Da im normalen Supermarkt nur das Standardfutter zur Verfügung steht, in teureren Kleinmengen, nimmt ein Kunde das gerne in Kauf, wenn er dann auch zuverlässig bekommt, was das Tier braucht. Die Kassen verbuchen jeden Verkauf mit Artikelnummer im Journal. Diese Daten aus der Kasse können automatisch per DFÜ von der Zentrale ausgelesen werden. So wird über Mindestlagerbestandsmengen genau errechnet, welche Artikel auf dem nächsten Lieferwagen mitgeliefert werden müssen. Mittels der Warenwirtschaft und den Daten aus den Kassen stehen alle notwendigen Berichte zur Verfügung, um Gewinn und Lagerhaltung stets bestens zu organisieren.

Kasse im Einzelhandel fördert Kundenzufriedenheit

Die Kasse und die Kundenzufriedenheit sind im ersten Moment zwei Begriffe, die sich zu widersprechen scheinen. Das Bezahlen an der ist, tiefenpsychologisch gesehen, eine Tätigkeit, die während des Einkaufs als einzige vom Kunden negativ besetzt ist. Man möchte zwar etwas Schönes oder Nützliches einkaufen, oder man tätigt den notwendigen Wocheneinkauf von Lebensmitteln beim Supermarkt. Aber der Moment, wo man an den das Portemonnaie ziehen muss, um den Einkauf zu bezahlen, ist immer irgendwie unangenehm. Vor allem das Warten in der Schlange, bevor es dann endlich so weit ist, dass man seine Waren über das Laufband transportieren lassen kann. Spätestens, wenn die Kunden sich in der Warteschlange eingereiht haben, ist der Spaß beim Einkaufen vorbei.

Haben die Kunden sich vorher durch einschmeichelnde Hintergrundmusik, geschickt aufgereihte Waren und positive, warme Beleuchtung ein Wohlgefühl im Geschäft verschafft, ist hier die raue Wirklichkeit wieder zurück. Der Urinstinkt des Jägers und Sammlers wird während des Rundgangs durch das Geschäft angeregt und befriedigt. Man packt seine Beute in den Einkaufswagen. Aber das Bezahlen ist ein negativer Moment, der nur durch schnelle, effektive Bedienung der Kassen beschleunigt werden kann. Der aktive Käufer (Jäger) wird hier zum passiven Wartenden (Beute), der auf seine Abfertigung wartet. Er fühlt sich so zu sagen als Opfer, dem hier seine Zeit gestohlen wird. Ein Mittel, den Käufer in der Warteschlange zu beschäftigen, ist das Aufstellen von weiteren Warenständern, wo er noch mal schnell durchschauen kann.

Besonders günstige Angebote oder auch Süßigkeiten lassen ihn häufig noch einmal zugreifen, selbst wenn er den zusätzlichen Kauf nicht geplant hatte. Auch der Zeitschriftenständer ist im Wartebereich sehr gut platziert. So ist es nicht ungewöhnlich, dass der Kunde beim Warten seinen Blick über die Titel der Zeitschriften schweifen lässt und schnell noch ein für ihn interessantes Magazin in den Warenkorb legt. Das Beste jedoch, um den Kunden zufrieden zu stellen ist, die Abfertigung an der Kasse ohne Verzögerungen und mit der größtmöglichen Effizienz durchzuführen. Dabei helfen moderne Kassensysteme, die mit ihren angeschlossenen Scannern dafür sorgen, dass die Kassiererin die gekauften Artikel schnellstmöglich erfassen kann. Auch im Kassentisch eingelassene Wiegesysteme können helfen, eventuelle Verzögerungen durch den Kunden vergessenes Wiegen von Obst oder Gemüse zu vermeiden.

Die beste Maßnahme für eine zügige Bearbeitung an der Kasse ist jedoch auf jeden Fall, immer ausreichend offene Kassensysteme zur Verfügung zu stellen, so dass eine längere Wartezeit gar nicht erst entsteht. Wenn mehr als fünf Personen vor der Kasse stehen, sollte sofort eine weitere Kasse geöffnet werden, um den momentanen Stau aufzulösen. Eine weitere, sehr gut funktionierende Maßnahme in großen Märkten ist es, eine Schnellkasse für Kunden mit nicht mehr als einer bestimmten Anzahl von Artikeln einzurichten. Eine schnelle Bearbeitung mit moderner Kasse fördert die Kundenzufriedenheit. Negative Einflüsse beim Kaufen sollten unbedingt vermieden werden, um den Kunden nicht dazu zu verführen, auch einmal die Konkurrenz auszuprobieren. Wenn dort dann die Abfertigung bei der Kasse schneller funktioniert, hat man den Kunden verloren.

Positive Einkaufserlebnisse, sowohl im Geschäft durch gute Warensortierung, warmes Licht und Hintergrundmusik, als auch am Kassensystem durch schnelle, zügige Abfertigung ohne langes Warten, binden den Kunden an das Geschäft und er kommt gerne aus guter Gewohnheit wieder und wird Stammkunde.

Fachhandel effektiver führen mit Kassensystem

Zu Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, die Kunden für den Fachhandel zu begeistern, weil auf der grünen Wiese oder auch in der Nachbarstadt der nächste große Discounter eröffnet hat, ist es für den Fachhandel von überlebenswichtiger Bedeutung, noch besser auf das Kaufverhalten der Kunden einzugehen. Ein modernes Kassensystem kann dabei entscheidende Hilfestellung bieten. sind heute nicht nur dazu da, den Verkauf einzubuchen und das Geld zu kassieren. Ein modernes Kassensystem stellt heute dank der weiterentwickelten Technik und ausgefeilter Software für jeden Handelsbereich weit reichende Zusatzfunktionen. So können zum Beispiel Kundendaten mit erfasst werden und dem Verkauf zugewiesen werden. Es ist wichtiger denn je, seine potentiellen Kunden und auch Stammkunden gut zu kennen. So macht die Einführung eines Kundenbindungssystems großen Sinn. Hat man zu Anfang noch die so genannten Payback Karten aller Art belächelt, ist jetzt die Erkenntnis gereift, dass der Kunde diese Punkte doch sammelt, auch wenn er oft die Prämien gar nicht einlöst. Das Sammeln der Punkte ist aber ein Faktor, der den Kunden dazu bewegen kann, öfter im gleichen Geschäft oder bei der gleichen Kette einzukaufen, zu tanken oder ähnliches. Warum nicht das zur Steuerung eines solchen Kundenbindungssystems nutzen? Zugegeben, die Vergabe von Chipkarten mit aufgespeicherten Daten, die erst nach gewisser Zeit zugesandt werden können, und für die man, wie bei Payback, von Zeit zu Zeit Briefe versendet, auf denen der Punktestand angegeben wird, ist für einen Fachhändler zu umständlich. Neuartige Kassensysteme können jedoch die Daten der Kunden nicht nur erfassen, sie sind auch in der Lage Kundenkarten oder Clubkarten damit zu bedrucken. In der Gastronomie ist das ebenfalls ein sehr beliebtes Mittel um Gäste zu Stammgästen zu machen, indem mit den Clubkarten gewisse Privilegien verbunden werden, wie bevorzugte Reservierung, VIP-Preise und was den Wirten sonst zum Thema Kundenbindung einfällt. Der Fachhandel hat sich bis jetzt dieser Entwicklung entzogen. Mit einem modernen Kassensystem ist eine Kundenkarte sehr einfach zu verwirklichen. Beim ersten Kauf werden die Kundendaten aufgenommen und in das Kassensystem eingegeben. Die Vergabe von Punkten für getätigte Umsätze oder die Gewährung von Prozent Nachlässen auf jeden weiteren Umsatz kann über den Magnetstreifen auf der Kundenkarte gesteuert werden. Die Kassensysteme werden mit einem speziell dafür ausgelegten Thermodrucker verbunden, der in der Lage ist, Karten mit einer speziell eingearbeiteten Schicht immer wieder zu löschen und neu zu bedrucken. So kann der Kunde aktuelle Punktestände nach jedem Kauf direkt auf seiner Karte ablesen. Über das Kassensystem können auf diese Karten außerdem bei jedem Umsatz entsprechende neue Werbebotschaften aufgedruckt werden. Das kann die nächste Sonderaktion sein, oder auch direkt ein Sonderangebot nur für Besitzer einer Kundenkarte, je nach Wunsch. Der Einkauf beim Fachhandel muss für den Kunden wieder zu einem positiven Einkaufserlebnis werden und Kassensysteme können den Fachhändler dabei auf einfache Weise unterstützen.

Kassensoftware in Einzelhandelsbetrieben

Fachleute aus der Einzelhandelsbranche stellten vor einigen Tagen klar, dass die Freigabe der Nennfüllmengen für bestimmte Waren und Erzeugnisse in Fertigpackungen zum 11.04. dieses Jahres einen positiven Anteil gegen eine Überregulierung beiträgt. Schließlich ist auch die Eigenverantwortung der Kunden gefragt, die schließlich auch nicht bis zum letzten bevormundet werden wollen. Außerdem ist der Handel ohnehin schon verpflichtet, alle Waren übersichtlich und gut erkennbar auszuzeichnen. Einen Grundpreis zum Vergleich zwischen mehreren Konkurrenz-Produkten kann man überall erkennen, somit dürfte auch der Kunde erkennen können, welcher Artikel der preiswertere ist. Mit der Kassensoftware moderner Kassensysteme sind im Übrigen auch aktuelle Preisanpassungen möglich. Selbst wenn Waren im Laden anders ausgezeichnet sind als das im der Fall ist, kann der Kunde immer noch reklamieren, und an der POS- können dann für den aktuellen Verkaufsvorgang Preiskorrekturen vorgenommen werden. Die Freigabe und die damit verbundene Änderung vermindern den bürokratischen Aufwand ungemein. Außerdem wir damit neuer Gestaltungsraum für die Lebensmittelindustrie geschaffen. Vor allem aber sehen Experten, dass letzten Endes der Verbraucher und Kunde profitiert. Wie gesagt ist natürlich auch an den Kunden appelliert, eigenverantwortlich Preise zu vergleichen. Die Freigabe der bisher bindend festgelegten Verpackungsgrößen wie beispielsweise 1-Liter-Flaschen bei Getränken, können ebenso gut ein anderes Format bekommen. Der Grundpreis für das Getränk wird gleich bleiben, und der ist ja das, was im Preisvergleich wichtig ist. Die Freigabe der Verpackungsgrößen soll auf zusätzliche Warensortimente wie Zucker, Butter, Milch und einige Getränke ausgedehnt werden. Weine und Spirituosen sollen dagegen aber weiterhin den verbindlichen Vorgaben für eine Nennfüllmenge in einer sogenannten festen Wertereihe unterliegen. Da in jedem Fall in der Kassensoftware der im Einzelhandel die kompletten Warensortimente des Geschäfts hinterlegt sind, wird man wenigstens an den -Plätzen des Ladens die aktuelle Auszeichnung mit Menge, Preis und Grundpreis erfahren können. In vielen Supermärkten sind aber auch Scanner im Laden verteilt installiert. Damit kann man eine Ware einlesen und den Preis für diesen Artikel abfragen. Diese Scanner sind an die Kassensoftware der genutzten Kassensysteme angeschlossen, und greifen auf die Datenbanken mit den aktuellen Preisauszeichnungen zu. Die neuen Verpackungsregeln machen es der Wirtschaft möglich, dem Kunden einen optimalen Bestand an Packungs-Größen anzubieten. Diese optimierten Mengen werden sich am Markt behaupten, sofern eine ausreichende Kundennachfrag besteht, glauben Fachleute. Durch dieses bedarfsorientierte Angebot kann auf ein geändertes Konsumverhalten reagiert werden. So dürften Lebensmittel-Mengen für Single-Haushalte ebenso benötigt werden wie die Großpackung für eine Familie. Da die Zahl der kleinen und Single-Haushalte in Deutschland weiter steigen wird, werden eben auch kleiner Verpackungseinheiten immer mehr nachgefragt. Experten stellen klar, dass aber auch unabhängig davon abseits mancher Aufregung zu diesem Thema auch in Zukunft klassische und gewohnte Packungsgrößen verfügbar sein werden. Was verärgert, sind die verzerrenden Aussagen zu einem angeblich erschwerten Preisvergleich. Dabei sind doch alle Waren zum Verkaufspreis mit einem zusätzlichen Grundpreis (z.B. für einen Liter oder einhundert Gramm) auszuzeichnen. Und da kommt dann wieder die Eigenverantwortung der Verbraucher ins Spiel, sich auch vernünftig zu informieren.

Datendiebstahl auch an Kassensystemen

In den USA wird davor gewarnt, dass Hacker in Registrierkassen und Zahlungsterminals eindringen, und sich die gespeicherten Daten von Bankverbindungen zunutze machen. In einem Fall wurden drei Männer vom US-Justizministerium beschuldigt, in die Daten im Kassensystem meherer Filialen einer Restaurantkette eingegriffen und sich diese zunutze gamcht haben. Der unbefugte Zugriff auf die Daten fand statt, während selbige von den Filialen zur Konzernzentrale übertragen wurden. Bei einem Teil der gestohlenen Daten von immerhin mehreren tausend Kreditkarten habe es zu einer Schadenssumme von beinahe 600.000 Dollar geführt. Ein weiterer Fall flog auf, wobei Daten von über einhundert Kunden eines Supermarktes manipuliert wurden und damit ein Schaden von durchschnittlich rund 1000 Dollar entstand.Auch bei einem Fernsehsender ist es einem Eindringling gelungen, Daten auszuspähen. In diesem Fall ging es um Informationen über fünftausend Mitarbeiter. Nicht nur Name, Geburtsdaten und Sozialdaten konnten erspäht werden, sondern zum Teil auch die Gehälter. Der Fernsehsender habe sofort Strafanzeige gegen den unbekannten Täter erstattet. Außerdem gab es an die betroffenen Mitarbeiter die Option angeboten, speziell ihre Bankdaten laufend prüfen zu lassen, um unberechtigten Bankbewegungen entgegen zu wirken. In vielen US-Bundesstaaten ist der Mutterkonzern des betroffenen Ferhnsehsenders wegen neuer Gesetze gezwungen, Datendiebstahl öffentlich bekannt zu geben.Auch bei einer deutschen Jobbörse im Internet ist es zu Datenklau gekommen. Bislang sind 1,3 Millionen User dieser Jobbörse betroffen. Allerdings sind möglicherweise weit mehr Bewerber betroffen, wie kürzlich eine große deusche Wirtschaftszeitung berichtete. Seitens der weltweit-Ausgabe des Portals war dieser Datenklau nicht der einzige. Weitere Hacker-Angriffe könnten nicht ausgeschlossen und keine Datenschutzgarantien gegeben werden. Dass Bankinformationen oder Daten finanzieller Art ausgekundschaftet wurden, dafür gab es jedoch keinen Anlass zur Annahme.Ebenfalls eine US-amerikanische Supermarktkette ist von Datenmissbrauch betroffen. Hier wurden die Server mit einem Virus infiziert, der für den Datenverlust von mehreren Millionen Kunden verantwortlich gemacht wird. Es ging um eine Serverbelastung von 300 Filialen des Lebensmittelhändlers. Die Daten wurden über viele Wochen lang bei jedem Bezahlvorgang abgefangen und an externe Stellen geleitet. Nicht nur das Unternehmen selbst recherchiert nun, wie die Infizierung der Server gelingen konnte. Sogar die US-Behörde für Finanzkriminalität soll inzwischen ermitteln.Auch in Deutschland ist der Datenklau auf dem Vormarsch. Nächtens brechen Betrüger in Supermärkte ein um die Kartenlesegeräte an den Kassen zu manipulieren. Diese scheinbar harmlosen Einbrüche, bei denen kein Diebstahl festzustellen ist, dienen der Gerätemanipulation. So ist es möglich, vom Kunden und der Kassiererin unbemerkt, Bankdaten auszuspähen, wenn der Kunde mit seiner Bank-, Kredit- oder Geldkarte zahlt. Mit den so erschlichenen Daten wurden Karten erstellt, womit wiederum am Geldautomaten die Konten unberechtigt belastet wurden. Allein im Ruhrgebiet sollen auf diesem Weg schon mehrere hunderttausend Euro erbeutet worden sein. Die Polizei hat noch keine Spur zur Lösung dieses Phänomens. Es ist durchaus möglich, dass die Vorfälle im Ruhrgebiet nicht die einzigen sind. Eine bundesweit operierende Organisation könnte dahinter stecken und ihre “Tätigkeitsfelder” jederzeit verlagern. Die Vorgehensweise ist jedenfalls noch recht neu in Deutschland, aber schon in der Schweiz in ähnlicher Form bekannt. Doch trotz des Neuen dieser Betrugsmasche ist auch dem Bundeskriminalamt bereits ein solcher Fall bekannt.Sollte man sich angesichts solcher Betrügereien nicht doch überlegen, das “Plastikgeld” stecken zu lassen? Alternativ kann man doch auch noch den persönlichen Kontakt zum Bankberater wieder herstellen und Bares abheben, um dann ruhigen Gewissens mit selbigem an der Supermarktkasse die Einkäufe zu bezahlen.

Einzelhandel und Kassen

Der Einzelhandel ist bekanntlich in viele Arten aufgeteilt. Mode, Lebensmittel, Floristik und Drogerieartikel sind nur einige davon. Und selbst in einigen dieser Einzelhandelssparten gibt es noch spezialisierte Fachabteilungen. In der Mode zum Beispiel gibt es Damen-, Herren- und Kindermoden. Fleischerei, Backwaren sowie Obst & Gemüse gehören als Fachbereich in die Lebensmittelbranche. Aber das ist ja eigentlich nichts Neues. Neu ist auch nicht dass in jedem Betrieb, der Waren oder Dienstleistungen verkauft, eine Kasse vorhanden sein muss. Denn für die betriebliche Buchhaltung müssen ebenso Belege erstellt werden wie für den Kunden, wenn dieser einen Beleg braucht. , , und Netzwerkkassen sind allesamt in der Lage, eben diese Belege zu erstellen. Auf diesen Belegen müssen folgende Angaben zu erkennen sein: Name und Anschrift des Betriebes, Datum, Anzahl und Bezeichnung der verkauften Artikel oder Dienstleistungen mit Einzel- und Gesamtpreis, die Umsatzsteuer in Prozent und Betrag sowie der zu zahlende Gesamtbetrag. Der Beleg für den Kunden wird als Einzelbeleg ausgedruckt. Der Beleg für die betriebliche Buchhaltung wird als Bonrolle erstellt. Sämtliche Eingaben an der Kassen station werden zwar wie der einzelne Kundenbeleg auf einem Endlospapier gedruckt. Aber sie werden nicht einzeln ausgegeben sondern aufgerollt und als Gesamtbeleg aufbewahrt. Zum Abrechnungszeitpunkt am Tages- oder Dienstende wird dann auch der Abrechnungsbeleg auf das Endlospapier gedruckt und dient als Abschluss des Belegs. Bei neuesten Kassensystemen und Netzwerkkassen ist es vielleicht sogar schon möglich, dass die Belege für die Buchhaltung während des Tages in einer Datenbank zwischengespeichert und zur Abrechnung entweder am Kassenplatz oder im Büro ausgedruckt werden können. Welche Art im Betrieb installiert wird, hängt in erster Linie von der Betriebsgröße ab. Ein kleiner Kiosk benötigt kein umfangreiches um verschiedenste Betriebsbereiche miteinander zu verbinden. Eine Kaufhauskette oder eine Supermarktfiliale hingegen sind mit einem Kassensystem oder einer bestens ausgerüstet. Denn die Verbindung vieler Betriebsbereiche kann Arbeit erleichtern oder einsparen. In großen Kaufhäusern ist es äußerst sinnvoll die Lagerhaltung oder auch die Personaleinsatzplanung vom Kassensystem unterstützen zu lassen. Auch Zugriff seitens der betrieblichen Buchhaltung auf die Kasse ist sinnvoll, um beispielsweise Retourenerfassungen oder Warenumtausch nach Reklamation zu verbuchen. In kleinen und Kleinstbetrieben wäre eine Netzwerkkasse oder ein Kassensystem eher hinderlich. Lagerhaltung oder Personaleinsatzplanung finden hier nicht in dem Umfang statt, da würde ein Kassensystem die Arbeitsabläufe eher stören. Darum genügt hier meist eine einfache . Diese erstellt ebenso gut nötige Belege mit den nötigen Informationen und behindert dennoch nicht den betrieblichen Ablauf. Und doch sind auch Registrierkassen durchaus vielseitig einsetzbar. Ein Gerät mit nur einem einfachen Tastenfeld zur Erfassung von Beträgen und möglicher Zuordnung zu festgelegten Warengruppen reicht oft schon aus. Es gibt aber auch Registrierkassen die über ein erweitertes Tastenfeld verfügen. Hier können häufig verkaufte Artikel mit dem jeweiligen Preis hinterlegt werden. Ein direkter Zugriff erspart Zeit. Seltener verkaufte Artikel können über ein separates Tastenfeld herkömmlich erfasst und gespeicherten Warengruppen zugeordnet werden. Kassenhersteller bieten für jede Betriebsgröße die passende Kassenlösung. In aller Regel sind auch erste Serviceleistungen enthalten. Für weitere Dienstleistungen können auch Serviceverträge geschlossen werden. Hier wird seitens der Kassenhersteller natürlich Kundenbindung praktiziert. Aber das ist ja auch in Ordnung.

Kreditvergabe in Handel und Industrie

Endlich mal positive Neuigkeiten der Krise zu Trotz! Unternehmen bekommen nicht mehr „Steine in den Weg gelegt“, um Darlehen zu bekommen. In der Industrie und dem weiterverarbeitenden Gewerbe an sich ist die Situation sogar besser geworden! Zwar beschreiben viele befragte Unternehmen die Möglichkeit der Kreditaufnahme als eingeschränkt. Aber alles in allem werden – insbesondere notwendige und vor allem sinnvolle – Kredite von den Banken wieder mehr bewilligt. Das ermöglicht es den Kreditnehmern, notwendige Investitionen zu tätigen. So kann beispielsweise im Einzelhandel dahin investiert werden, dass die Geschäftsausstattung modernisiert wird. So manche Ladeneinrichtung hat eine Renovierung vielleicht noch nicht so nötig. Aber bevor der Kunde ausbleibt weil die Ladeneinrichtung beginnt zu gammeln, kann besser in neue Regale und andere Einrichtungen investiert werden. Bei Renovierung, Geschäftsübernahme oder Neustart eines Geschäfts lohnt sich natürlich auch die Investition in ein neues . Moderne und können den Bedürfnissen des Geschäfts optimal angepasst werden. Selbst einfachste Kassen, die von Herstellern angeboten werden, entsprechen der aktuellen Gesetzgebung. So sind diese gut geeignet, dem Kiosk um die Ecke oder dem Zigarettenladen nebenan gute Dienste zu leisten. Die Lottoannahmestelle benötigt da schon ein ausführlicheres Kassensystem. Denn seit Langem werden die Tippscheine über eine online-Verbindung an die jeweiligen Lottozentralen übermittelt. Da gibt es die Systemlösung, dass die Tipp-Übermittlung sofort bei der Lottogesellschaft ankommt und gleichzeitig die Kasse im Lottoladen öffnet um den Bezahlvorgang zu tätigen und innerhalb der im Laden den Beleg druckt, der als Nachweis für die Buchung dient und der Aufbewahrungsfrist dient. Von diesem Beispiel abgesehen nehmen Handel und Industriebetriebe die Banken bezüglich der Kreditvergabe durchaus in Schutz. Die Kritik an den Banken wird aber auch von Experten relativiert. Denn besonders aus der Politik kommt die Kritik, dass Banken nach den beiden staatlichen Rettungspaketen zu wenig Kredite an Haushalte und Unternehmen vergeben. Dem sein nach Experten und Unternehmenssprechern aber nicht so. Es würden durchaus wieder vermehrt Kredite gegeben. Und auf diesem Weg wird investiert! Wenn nicht zwingend in die Geschäftsausstattung Gelder fließen, dann aber vielleicht in die Arbeitsplatzerhaltung oder sogar in die Schaffung neuer Arbeitsplätze! Und das könnte der springende Punkt sein, der uns an der Krise vorbeischlittern lässt.

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