Ausbildung und Investition
In 2004 hatten Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden den sogenannten Ausbildungspakt unterzeichnet. Und der scheint in der Tat Früchte zu tragen. Denn seitens der Wirtschaft waren jährlich 60.000 Ausbildungsplätze zugesagt worden. In 2008 wurden aber 86.500 Ausbildungsplätze geschaffen. Wenn das seitens der Wirtschaft nicht ein Signal in die richtige Richtung ist! Fast 53.000 Betriebe wurden neu gewonnen, Ausbildungsplätze einzurichten. Wenn das kein Erfolg ist! Allerdings sind die neuen nicht gleich zusätzliche Lehrstellen, da auch viele Ausbildungsplätze durch Unternehmensinsolvenzen wegfallen. Auch können leider nicht alle Lehrstellen besetzt werden. Denn in mancher Region werden Lehrstellen zur Verfügung gestellt, wobei die dazu passenden jungen Leute an völlig anderer Stelle des Landes wohnen. Und nicht alle Ausbildungswilligen sind so flexibel, für ihre berufliche Zukunft den Wohnort zu wechseln. Und auch fachlich ist nicht jeder für jeden Beruf geeignet. Dass da in vielen Betrieben schlechte Stimmung herrscht, leuchtet ein. Denn Auszubildende kosten nicht nur viel Geld, es wird für die Ausbildungsdauer auch viel Idealismus seitens des Arbeitgebers erwartet. Da ist es schon eine betriebswirtschaftliche Rechnung wert, ob in Auszubildende oder in Inventar investiert wird. Sicher ist in regelmäßigen Abständen die Betriebseinrichtung zu renovieren oder gar zu erneuern. In Einzelhandel, Gastronomie und Hotelbranche käm auch di Investition in neue Kassen, Registrierkassen oder Kassensysteme hinzu. Denn auch in diesem Bereich gibt es regelmäßig Neuerungen – auch von Seiten der Gesetzgebung. Doch viele Kassenlösungen können vom Kassenhersteller den Betrieblichen Gegebenheiten angepasst werden. Über eine gewisse Zeit ist es auch möglich, neue Software auf den Geräten zu installieren. Doch irgendwann geht dies nicht mehr, außerdem sind auch die Hardwarekomponenten (sprich die Geräte) verbraucht. Dann muss komplett neu investiert werden. Aber auch hier bieten die Kassen hersteller Komplettlösungen an. Und zwar in den Bereichen bezahlbar bis mit Kredit zu finanzieren. Auch in dieser Branche sind Ausbildungsplätze sicher sehr begehrt. Denn Kassen und Kassensysteme nähern sich immer mehr der Computerwelt an. Es gibt sogar schon Computerkassen, die sehr vielseitig einsetzbar sind. Und gerade die heutigen Schulabgänger sind doch sehr begeistert von Computern und kennen sich auch ziemlich gut aus. Da kann es doch eine prima Sache sein, eine Ausbildung und sein späteres Berufsleben damit zu verbinden, was Spaß macht. So können junge Leute von heute Perspektiven erkennen. Denn Computer- Kassen entwickeln und programmieren ist eine sicher ebenso interessante Tätigkeit, wie für andere Jugendliche der Garten- und Landschaftsbau oder das Studium der Mathematik. Für alles ist natürlich die nötige Schulausbildung nötig. Wer aber früh genug seine beruflichen Wünsche und seine Talente entdeckt, dem stehen alle Türen offen. Und mit entsprechender Förderung von den Eltern und der Schule wird jeder erfolgreich sein bei allem Beruflichen, wofür er sich entscheidet. Es gibt in einigen größeren Städten sogar Jugendzentren und andere soziale Einrichtungen, die sich bezügliche ihrer beruflichen Zukunft um Jugendliche und junge Erwachsene kümmern. Und das zum Teil sogar sehr erfolgreich.