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Kassen im Tierbedarf Fachhandel
Der Einsatz von Kassen im Tierfutterhandel wird immer anspruchsvoller. Im Trend sind die neuerdings in fast jeder Stadt eröffneten, großen Filialen, wie zum Beispiel Fressnapf. Diese Filialen bieten ein riesiges , mit Kassen verwaltetes Angebot an unterschiedlichen Tierfuttermitteln und anderen Dingen, die für unsere kleinen Lieblinge wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel Hundefutter, trocken oder feucht, von ganz günstig bis zu den beliebten Nobelmarken wie Royal Canin oder Eukanuba, große Mengen in Säcken oder auch die kleinen Schälchen mit Cesar oder ähnlichen Verwöhnfuttern mit leckerer Soße. Für Katzen sieht das Angebot ähnlich vielfältig aus. Allein für diese beiden Tierarten werden unzählige Artikel angeboten, so dass ein manueller Überblick gar nicht mehr möglich ist. Dazu kommen dann noch die verschiedenen Kleintiere, wie Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen oder Vögel, für die man Futter, Käfige, Spielzeug und ähnliches benötigt.
Auch hier eine unendliche Vielfalt an Angeboten, die ohne Kassen nicht überschaubar wären. Dazu die so genannte Hardware, wie Käfige, Katzenkratzbäume, Hundeleinen, Schlafkörbe, Transportkisten und die putzigen Hamsterhäuschen. Dann die üblichen frei verkäuflichen Mittel, wie Ohrenspülungen für Katze oder Hund, Mittel gegen Ungeziefer, Sprays zur Desinfektion der Käfige oder auch nur einfach Einstreu in verschiedensten Variationen. Ein solch umfangreiches Warenangebot macht dem Tierbesitzer Spaß, aber das Verkaufspersonal wäre ohne moderne Kassen mit Barcode Scanner hoffnungslos überfordert. Vor allem, weil manche Tierfuttermittel auch mit einem Verfallsdatum versehen sind, ist es enorm wichtig, immer den genauen Überblick zu haben, was verkauft wurde und wo nachbestellt werden muss. Der Besitzer eines Hundes würde es nie verzeihen, wenn sich sein Liebling mit überlagerter Ware den Magen verdirbt. Aber welcher Tierbesitzer hat nicht schon viel Zeit in solchen großen Geschäften verbracht, sich alles angesehen und zum Schluss an der Kasse viel mehr ausgegeben, als geplant war. Noch ein Spielzeug und etwas zum Knabbern und der Hund ist hocherfreut und dankbar. Oder das niedliche Katzenspielzeug, praktisch an einer Art Angel angebracht, mit dem die liebe Mietze zuhause stundenlang gespielt hat.
Das zahlt der Tierfreund an der Kasse gern, freut er sich doch mindestens genauso, wenn sein Tierchen Spaß hat. Und wenn die Kassen dann noch in der Lage sind, mit angeschlossenen Kartenlesern die Kreditkarte einzulesen, wird das eine oder andere zusätzlich gekaufte Teil kein Problem mehr sein. Den Unternehmer freut es, gerade in der Tierfuttermittelbranche boomt der Umsatz. An seinen Tieren spart man eben nicht. Die Filialen sind in der Regel sehr gut besucht und haben ein großes Einzugsgebiet, das heißt, dass mit Hilfe der Kassen eine große Kundenmenge mit den entsprechenden Verkäufen täglich verarbeitet und der Lagerbestand zeitnah gepflegt werden muss, damit es nicht zu Ausverkäufen kommt. Damit könnte man einen Kunden verärgern, der sich extra auf den Weg gemacht hat, um ein spezielles Produkt zu kaufen.
Da im normalen Supermarkt nur das Standardfutter zur Verfügung steht, in teureren Kleinmengen, nimmt ein Kunde das gerne in Kauf, wenn er dann auch zuverlässig bekommt, was das Tier braucht. Die Kassen verbuchen jeden Verkauf mit Artikelnummer im Journal. Diese Daten aus der Kasse können automatisch per DFÜ von der Zentrale ausgelesen werden. So wird über Mindestlagerbestandsmengen genau errechnet, welche Artikel auf dem nächsten Lieferwagen mitgeliefert werden müssen. Mittels der Warenwirtschaft und den Daten aus den Kassen stehen alle notwendigen Berichte zur Verfügung, um Gewinn und Lagerhaltung stets bestens zu organisieren.
Kasse im Einzelhandel fördert Kundenzufriedenheit
Die Kasse und die Kundenzufriedenheit sind im ersten Moment zwei Begriffe, die sich zu widersprechen scheinen. Das Bezahlen an der Kasse ist, tiefenpsychologisch gesehen, eine Tätigkeit, die während des Einkaufs als einzige vom Kunden negativ besetzt ist. Man möchte zwar etwas Schönes oder Nützliches einkaufen, oder man tätigt den notwendigen Wocheneinkauf von Lebensmitteln beim Supermarkt. Aber der Moment, wo man an den Kassen das Portemonnaie ziehen muss, um den Einkauf zu bezahlen, ist immer irgendwie unangenehm. Vor allem das Warten in der Schlange, bevor es dann endlich so weit ist, dass man seine Waren über das Laufband transportieren lassen kann. Spätestens, wenn die Kunden sich in der Warteschlange eingereiht haben, ist der Spaß beim Einkaufen vorbei.
Haben die Kunden sich vorher durch einschmeichelnde Hintergrundmusik, geschickt aufgereihte Waren und positive, warme Beleuchtung ein Wohlgefühl im Geschäft verschafft, ist hier die raue Wirklichkeit wieder zurück. Der Urinstinkt des Jägers und Sammlers wird während des Rundgangs durch das Geschäft angeregt und befriedigt. Man packt seine Beute in den Einkaufswagen. Aber das Bezahlen ist ein negativer Moment, der nur durch schnelle, effektive Bedienung der Kassen beschleunigt werden kann. Der aktive Käufer (Jäger) wird hier zum passiven Wartenden (Beute), der auf seine Abfertigung wartet. Er fühlt sich so zu sagen als Opfer, dem hier seine Zeit gestohlen wird. Ein Mittel, den Käufer in der Warteschlange zu beschäftigen, ist das Aufstellen von weiteren Warenständern, wo er noch mal schnell durchschauen kann.
Besonders günstige Angebote oder auch Süßigkeiten lassen ihn häufig noch einmal zugreifen, selbst wenn er den zusätzlichen Kauf nicht geplant hatte. Auch der Zeitschriftenständer ist im Wartebereich sehr gut platziert. So ist es nicht ungewöhnlich, dass der Kunde beim Warten seinen Blick über die Titel der Zeitschriften schweifen lässt und schnell noch ein für ihn interessantes Magazin in den Warenkorb legt. Das Beste jedoch, um den Kunden zufrieden zu stellen ist, die Abfertigung an der Kasse ohne Verzögerungen und mit der größtmöglichen Effizienz durchzuführen. Dabei helfen moderne Kassensysteme, die mit ihren angeschlossenen Scannern dafür sorgen, dass die Kassiererin die gekauften Artikel schnellstmöglich erfassen kann. Auch im Kassentisch eingelassene Wiegesysteme können helfen, eventuelle Verzögerungen durch den Kunden vergessenes Wiegen von Obst oder Gemüse zu vermeiden.
Die beste Maßnahme für eine zügige Bearbeitung an der Kasse ist jedoch auf jeden Fall, immer ausreichend offene Kassensysteme zur Verfügung zu stellen, so dass eine längere Wartezeit gar nicht erst entsteht. Wenn mehr als fünf Personen vor der Kasse stehen, sollte sofort eine weitere Kasse geöffnet werden, um den momentanen Stau aufzulösen. Eine weitere, sehr gut funktionierende Maßnahme in großen Märkten ist es, eine Schnellkasse für Kunden mit nicht mehr als einer bestimmten Anzahl von Artikeln einzurichten. Eine schnelle Bearbeitung mit moderner Kasse fördert die Kundenzufriedenheit. Negative Einflüsse beim Kaufen sollten unbedingt vermieden werden, um den Kunden nicht dazu zu verführen, auch einmal die Konkurrenz auszuprobieren. Wenn dort dann die Abfertigung bei der Kasse schneller funktioniert, hat man den Kunden verloren.
Positive Einkaufserlebnisse, sowohl im Geschäft durch gute Warensortierung, warmes Licht und Hintergrundmusik, als auch am Kassensystem durch schnelle, zügige Abfertigung ohne langes Warten, binden den Kunden an das Geschäft und er kommt gerne aus guter Gewohnheit wieder und wird Stammkunde.
Ein Kassensystem im Einzelhandel
Der Einzelhandel ist so vielfältig, dass eine einzelne Branchenübersicht hier den Rahmen sprengen würde. Und doch wird überall, ob im Mode-, Lebensmittel- Schreibwaren- oder einem anderen Einzelhandelsbereich in größeren Filialunternehmen ein Kassensystem genutzt, um die Warenverkäufe zu erfassen. Dabei ist ein Kassensystem insbesondere in großen Unternehmen deswegen eine enorme Hilfe, weil außer der Verkaufserfassung noch so viel mehr mit der Kassensoftware dieser Kasse möglich ist. Natürlich wird über ein Kassensystem ebenso gut wie mit Hilfe einer Einzelkasse jeder Verkauf haarklein dargestellt und abgerechnet. Schließlich liegt hier ja auch das Hauptaugenmerk bei jeder Kasse. Also ist es auch weder für die zwanzig Jahre alte Registrierkasse noch für das gerade neu angeschaffte Kassensystem aus Netzwerkkassen in einem Filialbetrieb ein Problem, eben diese Belege zu erstellen. Aber mit modernen Kassen, die mit leistungsfähiger Kassensoftware ausgerüstet sind, ist noch so viel mehr möglich. Ob nun Filialen eines Betriebes mit ihren Kassen in ein Kassensystem zusammengefasst werden, oder ob eine moderne Kasse als Einzel-Kasse in einem Geschäft genutzt wird, so kann doch über moderne Kassen mit guter Kassensoftware zum Beispiel auch die Arbeitszeiterfassung aller Mitarbeiter erfolgen. Auch die Personaleinsatzplanung kann über das genutzte Kassensystem erfolgen. Da zur Erhebung der Arbeitszeiten die Mitarbeiterdaten ohnehin schon in der Kassensoftware hinterlegt sind, kann im Backoffice-Bereich eines Geschäfts auf diese Daten zugegriffen werden, um die Dienstplanung zu erstellen. Natürlich sind dabei auch Freizeitwünsche der Mitarbeiter zu beachten, aber das wäre auf anderem Wege ebenso nötig. Zusätzlich kann über ein Kassensystem im Einzelhandel auch die Warenhaltung kontrolliert werden. Bei Lieferungen können die Waren mit einem mobilen Scanner erfasst und die Daten in die Kassensoftware eingetragen werden. Beim Verkauf werden die Waren natürlich über den stationären Scanner an der POS-Kasse wiedererkannt und im Kassensystem als Warenausgang gegengebucht. Dadurch ist ein immer aktueller Warenbestand bekannt, der mit den tatsächlichen Warenvorräten im Geschäft übereinstimmen sollte. Natürlich wird mit dieser Warenflusskontrolle über ein Kassensystem ein wichtiger Schritt bei einer Inventur unterstützt. Denn die Warenbewegungen müssen nirgends manuell erfasst und abgeheftet werden, sondern können jederzeit aktuell im Kassensystem aus der Kassensoftware aufgerufen werden. Somit ist Arbeitszeit gespart, in der manuelle Belege hätten durchgesehen werden müssen. Ein Kassensystem ist insbesondere für Unternehmen mit Filialbetrieb geeignet, weil hier alle notwendigen Daten von der Filiale zum Hautgeschäfte übermittelt werden können. Eine Verbindung, die meist über das Telefonnetz geht, macht es möglich, dass jederzeit die betriebliche Buchhaltung auf Daten im Kassensystem zugreifen kann, um selbige buchhalterisch weiterzuverarbeiten. Zusätzlich ist es möglich, dass seitens der Buchhaltung für alle Filialen die im Kassensystem hinterlegten Waren- und Preislisten aktualisiert werden können, so dass immer ein korrekter Warenverkauf stattfindet.
Kassensysteme im Einzelhandel
Im Einzelhandel, insbesondere in grüßen Geschäften wie Supermärkten, Warenhäusern und bei Discountern sind Kassensysteme unverzichtbar. Dabei ist die Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen, es stehen noch zahllose Möglichkeiten ins Haus, wie Kassensysteme noch einfacher nutzbar werden können. Dabei sind Kassensysteme bereits heute so stark in das tägliche Geschäft eingebunden, dass es ohne die Unterstützung der leistungsfähigen Kassensoftware gar nicht mehr geht. Im Filialbetrieb einer großen Bäckerei sind netzwerkfähige Registrierkassen ebenso unverzichtbar, wie Netzwerkkassen und POS-Kassensysteme aus Supermärkten und Warenhäusern nicht mehr wegzudenken sind. Arbeitszeiten werden ebenso selbstverständlich über moderne Kassen erfasst, wie auch die Warenwirtschaft in vielen Unternehmen über die Kassensoftware erledigt wird. Natürlich sind in großen Unternehmen alle Filialen mit der Unternehmenszentrale verbunden. Über eine online-Leitung im Telefonnetz werden alle notwendigen Daten an den zentralen Verwaltungsapparat übermittelt, wo diese Daten dann weiterverarbeitet werden. Natürlich können Kassensysteme weiterhin ihrer Hauptaufgabe, dem Registrieren und Kassieren von Verkäufen, nachkommen. Aber Zusatzfunktionen ermöglichen eine erhebliche Kostenreduzierung, weil für zusätzliche Anwendungslösungen keine Anschaffungs- und keine Folgeosten anfallen. Dabei sind die Entwicklungsgrenzen, wie gesagt, noch längst nicht erreicht. Es werden schon Versuchsprojekte durchgeführt, die zum Beispiel Handys als mobile Kassensysteme bzw. als mobile Geldbörse einsetzen und die Leistungsfähigkeiten überprüfen. Das bezahlen mit dem Handy soll per SMS erfolgen können und die Abrechnung wird dann über die Handyrechnung stattfinden. Mit einem Handy zu kassieren soll ebenfalls möglich sein, sogar bargeldlos. Denn ein Kartenlesegerät, das an das Handy angeschlossen werden kann, gibt es bereits. Und auch Kassensysteme, die ohne personelle Besetzung durch Verkaufspersonal allein vom Kunden bedient werden, sind bereits in der Versuchsphase. Hier scannen Kunden selbst die gekaufte Ware ein und bezahlen dann bargeldlos mit der EC- oder Kreditkarte. Aktuell genutzte Kassensysteme sind natürlich davon noch weit entfernt, all diese Zahlungsmöglichkeiten mit Sicherheit und fehlerfrei zu ermöglichen. Aber die Aufgaben, die moderne Kassensysteme zu leisten in der Lage sind, werden mit guter Zuverlässigkeit erledigt.
Kassensoftware in Einzelhandelsbetrieben
Fachleute aus der Einzelhandelsbranche stellten vor einigen Tagen klar, dass die Freigabe der Nennfüllmengen für bestimmte Waren und Erzeugnisse in Fertigpackungen zum 11.04. dieses Jahres einen positiven Anteil gegen eine Überregulierung beiträgt. Schließlich ist auch die Eigenverantwortung der Kunden gefragt, die schließlich auch nicht bis zum letzten bevormundet werden wollen. Außerdem ist der Handel ohnehin schon verpflichtet, alle Waren übersichtlich und gut erkennbar auszuzeichnen. Einen Grundpreis zum Vergleich zwischen mehreren Konkurrenz-Produkten kann man überall erkennen, somit dürfte auch der Kunde erkennen können, welcher Artikel der preiswertere ist. Mit der Kassensoftware moderner Kassensysteme sind im Übrigen auch aktuelle Preisanpassungen möglich. Selbst wenn Waren im Laden anders ausgezeichnet sind als das im Kassensystem der Fall ist, kann der Kunde immer noch reklamieren, und an der POS-Kasse können dann für den aktuellen Verkaufsvorgang Preiskorrekturen vorgenommen werden. Die Freigabe und die damit verbundene Änderung vermindern den bürokratischen Aufwand ungemein. Außerdem wir damit neuer Gestaltungsraum für die Lebensmittelindustrie geschaffen. Vor allem aber sehen Experten, dass letzten Endes der Verbraucher und Kunde profitiert. Wie gesagt ist natürlich auch an den Kunden appelliert, eigenverantwortlich Preise zu vergleichen. Die Freigabe der bisher bindend festgelegten Verpackungsgrößen wie beispielsweise 1-Liter-Flaschen bei Getränken, können ebenso gut ein anderes Format bekommen. Der Grundpreis für das Getränk wird gleich bleiben, und der ist ja das, was im Preisvergleich wichtig ist. Die Freigabe der Verpackungsgrößen soll auf zusätzliche Warensortimente wie Zucker, Butter, Milch und einige Getränke ausgedehnt werden. Weine und Spirituosen sollen dagegen aber weiterhin den verbindlichen Vorgaben für eine Nennfüllmenge in einer sogenannten festen Wertereihe unterliegen. Da in jedem Fall in der Kassensoftware der Kassensysteme im Einzelhandel die kompletten Warensortimente des Geschäfts hinterlegt sind, wird man wenigstens an den Kassen-Plätzen des Ladens die aktuelle Auszeichnung mit Menge, Preis und Grundpreis erfahren können. In vielen Supermärkten sind aber auch Scanner im Laden verteilt installiert. Damit kann man eine Ware einlesen und den Preis für diesen Artikel abfragen. Diese Scanner sind an die Kassensoftware der genutzten Kassensysteme angeschlossen, und greifen auf die Datenbanken mit den aktuellen Preisauszeichnungen zu. Die neuen Verpackungsregeln machen es der Wirtschaft möglich, dem Kunden einen optimalen Bestand an Packungs-Größen anzubieten. Diese optimierten Mengen werden sich am Markt behaupten, sofern eine ausreichende Kundennachfrag besteht, glauben Fachleute. Durch dieses bedarfsorientierte Angebot kann auf ein geändertes Konsumverhalten reagiert werden. So dürften Lebensmittel-Mengen für Single-Haushalte ebenso benötigt werden wie die Großpackung für eine Familie. Da die Zahl der kleinen und Single-Haushalte in Deutschland weiter steigen wird, werden eben auch kleiner Verpackungseinheiten immer mehr nachgefragt. Experten stellen klar, dass aber auch unabhängig davon abseits mancher Aufregung zu diesem Thema auch in Zukunft klassische und gewohnte Packungsgrößen verfügbar sein werden. Was verärgert, sind die verzerrenden Aussagen zu einem angeblich erschwerten Preisvergleich. Dabei sind doch alle Waren zum Verkaufspreis mit einem zusätzlichen Grundpreis (z.B. für einen Liter oder einhundert Gramm) auszuzeichnen. Und da kommt dann wieder die Eigenverantwortung der Verbraucher ins Spiel, sich auch vernünftig zu informieren.
Einzelhandel, Kassen und verschiedenste Branchen
Der Einzelhandel ist ein umfangreicher Markt, der alles Erdenkliche an Waren und Artikeln zu bieten hat. Allein der Lebensmitteleinzelhandel hat fast zahllose Unterbranchen wie beispielsweise die Fleischerei-, die Bäckerei- und die Obst-/Gemüse-Branche. Im Textilhandel findet man nicht nur Damenmoden, Herrenausstattung und Kinderkleidung, Tischwäsche und hotelspezifische Wäsche sind hier ebenfalls untergeordnete Fachbranchen. Und doch werden in allen Einzelhandelsbereichen Kassen genutzt. Registrierkassen sind in kleinsten Geschäften zu finden, z.B. im kleinen Laden für Schreibwaren in der Nachbarschaft eines Schulzentrums oder auch im Kiosk. Auch der alteingesessene Betrieb eines Bäckers nutzt noch häufig eine Registrierkasse. Netzwerkfähige Registrierkassen kommen häufig in mittelständischen Filialbetrieben zum Einsatz, beispielsweise bei Bäckereifilialisten. Hier sind die Endgeräte zum Teil recht groß, insbesondere wenn es sich um Geräte der ersten Generation handelt. Aber sie tun gute Dienste. Schließlich ist auch hier die Kassensoftware noch auf einige Jahre hinaus update-fähig, so dass hier eine Neuanschaffung in nächster Zukunft nicht nötig ist. Eine netzwerkfähige Registrierkasse verfügt in aller Regel über ein recht umfangreiches Tastenfeld, wo vielen Tasten mit jeweils einem häufig verkauften Artikel belegt ist. Durch einen Tastendruck werden aus der Kassensoftware heraus die Daten aufgegriffen und dem gerade stattfindenden Verkaufsvorgang zugeordnet. Da Kassensysteme in Filialbetrieben mit online-Leitungen zum Hauptbetrieb eingerichtet sind, können aktuelle Daten und die täglichen Umsatzabrechnungen von der Buchhaltung aus aufgegriffen und verbucht werden. Auch kann seitens der Betriebsleitung die in der Kassensoftware jeder Filiale hinterlegte Preisliste immer aktuell gehalten werden. Ein Zugriff auf die Daten im Kassensystem ist also jederzeit möglich. Kassensysteme mit Netzwerkkassen und noch leistungsstärkerer Kassensoftware werden in aller Regel von Supermarktketten, Warenhauskonzernen und Kaufhausketten genutzt. Hier besteht die Möglichkeit, dass auch einzelne Filialen untereinander über die Kassensoftware erkennen können, wie der Warenbestand einer anderen Filiale ist. Die Kontaktaufnahme zueinander kann entweder klassisch telefonisch erfolgen, das hat einen gewissen persönlichen Charakter. Filialen können möglicherweise auch über das Kassensystem Kontakt aufnehmen. Jedenfalls ist es möglich, über die Einsicht in den Warenbestand untereinander und den Kontakt untereinander, sich im Zweifelsfall mit Informationen oder Warenaustausch auszuhelfen. Natürlich kann keine Ware über die Kassensoftware transportiert werden. Aber der Informationsaustausch kann schon erheblich Zeit einsparen helfen. Desweiteren sind moderne Kassensysteme in der Lage, sowohl in mittelständischen Betrieben als auch in großen Konzernen weitere Arbeitsabläufe zu unterstützen. Die Erfassung der Arbeitszeiten aller Mitarbeiter kann über die Kassensoftware erfolgen, auch können im Kassensystem Bestellformulare hinterlegt und (teil-) automatisch ausgefüllt werden. Hier sind mobile Kassen-Module sehr hilfreich. Sie können als Scanner die Barcodes von Waren einlesen und die Daten im gespeicherten Bestellformular eintragen. Lediglich die Bestellmenge muss dann noch manuell über die Tastatur der Kasse nachgetragen werden. Der Versand dieser Bestellung wird dann manuell ausgelöst und über online-Leitungen zu Zentrallagern eines Unternehmens übermittelt. Natürlich können auch Lieferanten aus der Region zur Bestellübermittlung und Auftragsbestätigung mit dem Kassensystem verschiedener Unternehmen verbunden sein. Das würde im Einzelhandelsbetrieb zusätzliche PC-Installationen überflüssig machen.
Infrastruktur um Messegelände meist gut austerüstet
Der Papier- und Bucheinzelhandel bietet seinen Kunden Büro- Schreibwaren- und verschiedenste Papierartikel wie Briefpapier, Umschläge und Schulhefte zum Kauf an. Auch der Facheinzelhandel mit Büchern und Zeitschriften bietet interessante Lektüre für jedes Alter und für jedes Interessensgebiet. Die Einzelhandelsbranche mit Eisenwaren, Bau- und Heimwerkerbedarf bietet hingegen zum Teil auch handwerkliche Dienstleistungen, überwiegend aber Farben/Lacke, Baustoffe, Eisenwaren und Werkzeuge. Der Lederwareneinzelhandel kann nicht so wirklich zum Bekleidungshandel gezählt werden. Denn hier werden nicht nur Hosen und Jacken aus Leder für den Alltag oder Motorradbekleidung aus Leder angeboten. Auch Taschen, Koffer Schuhe und viele andere aus Leder gefertigte Waren sind käuflich zu erwerben. Aber ungeachtet der Branche im Einzelhandel: Eine Kasse benötigen sie alle. Kassenhersteller bieten für jede Branche und jede Anforderung eine passende Lösung. In großen Kaufhäusern, Warenhäusern und Supermärkten sind Netzwerkkassen im Kassensystem anzutreffen, die mit ihrer leistungsstarken Kassensoftware nicht nur die Verkäufe registrieren können. Die Arbeitszeiterfassung ist über Kassensysteme ebenso einfach abzuwickeln wie auch das Bestellwesen unterstützt werden kann. Mobile Scanner können Barcodes einlesen und die hinterlegten Daten in ein Bestellformular übertragen. Es müssen manuell dann nur noch die Bestellmengen erfasst werden, wonach die in der Kassensoftware hinterlegte Bestellung dann versendet werden kann. Eine Registrierkasse wird es zumindest in dem Design, wie es uns seit vielen Jahren vertraut ist über kurz oder lang nicht mehr geben. Denn die Anforderungen an eine Kasse steigen immer weiter, und eine herkömmliche Registrierkasse kann dem früher oder später nicht mehr gerecht werden. Auch seitens der Kassenhersteller gibt es wohl keine Weiterentwicklungsmöglichkeit der Technik von Registrierkassen. Moderne Kassensysteme und Netzwerkkassen werden immer mehr den Markt erobern. Die Bedienerfreundlichkeit ist heute schon enorm. Und selbst bei einem Jobwechsel kann es durchaus möglich sein, dass an der Kasse im neuen Geschäft keine Einarbeitung des Arbeitnehmers nötig ist. Denn viele Kassen und Kassensysteme ähneln sich sehr in der Übersichtlichkeit. Da ist es dann ein leichtes, sich von einem Kassensystem auf eine Netzwerkkasse umzustellen. Tauchscreen-Bildschirme ermöglichen es sogar, einen Verkaufsvorgang ganz ohne Tastatur zu erfassen. Und auch durch ihr modernes Design sind Kassensysteme der guten alten Registrierkasse sehr wohl ebenbürtig. Der Einzelhandel ist ein durchaus vielseitiges und interessantes Thema. Es gibt viele Branchen, tolle Jobs und viel Kontakt zu netten Menschen. Eine Ausbildung im Einzelhandel ist eine gute Grundlage für das Berufsleben, Karrierechancen gibt es durchaus im Einzelhandel. Die Verkaufsstellen- oder Filialleitung ist da noch eine früh erreichbare Karrierestufe. Eine nicht ganz so steile Leiter der Karriere wird man in kleinen Familienbetrieben erklimmen können, aber auch hier gibt es nicht nur die schlechtesten Chancen. Sicher kann man sich im Familienbetrieb auch zur rechten Hand des Chefs mausern. Das kann durchaus auch bedeuten, dass man die ganze Verantwortung trägt, wenn der Arbeitgeber mal in Urlaub oder krank ist.
Kassen im Bäckerhandwerk
Brot zählt in Deutschland zu den wichtigsten Lebensmitteln. Allein hierzulande gibt es über dreihundert Sorten Brot sowie rund 1.200 Sorten Kleingebäck. Diese Vielfalt ist natürlich nicht überall in Deutschland verfügbar. Regionale Unterschiede sind vorhanden, aber selbst dies berücksichtigt, hat jeder von uns noch eine riesengroße Auswahl an leckersten Backwaren. Da ist mit Sicherheit für jeden etwas dabei. Das klassisch leckere Brot und das frische Brötchen gibt es natürlich beim Bäcker persönlich. In über sechzehntausend Bäckereibetrieben in Deutschland bleiben keine Wünsche für Frühstück oder Kaffeetafel offen. Ein jährlicher Umsatz von fast zwölf Milliarden Euro und beinahe 274.000 Mitarbeiter sorgen dafür, dass das Bäckerhandwerk einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren hierzulande ist. Dass hier natürlich auch Kassen im Einsatz sind, die die Umsätze registrieren und aufrechnen, ist klar. Familienbetriebe mit eigenem Laden nutzen überwiegend die klassische Registrierkasse. Registrierkassen können Beträge aufsummieren und mit den jeweiligen Steuerbeträgen auszeichnen. Kundenbelege werden ebenso zuverlässig erstellt wie die Bonrolle, die eine tägliche Umsatzabrechnung nachweist. Filialbäckereien, die in einer Region einzelne Filialen betreiben sind da schon mit einem Kassennetzwerk ausgestattet, das die Filialen mit dem Hauptbetrieb verbindet. Die netzwerkfähigen Registrierkassen in den Läden übertragen Retourenerfassungen, Tagesabrechnungen und die Arbeitszeiterfassung aller Mitarbeiter an die Unternehmenszentrale. Auch kann von der Geschäftsleitung der Umsatz jeder Filiale abgerufen werden. Bei Differenzen können dann zeitnah Gegenmaßnahmen ergriffen werden. In einzelnen Supermärkten, vor allem aber in Discountern sind auch frische Backwaren zu bekommen. Vorgefertigte Teigrohlinge von Brötchen, Baguettes und Brot werden von den dortigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in einem Ladenofen aufgebacken und in speziellen Aufbewahrungsregalen zur Selbstbedienung angeboten. Die Kunden entnehmen die gewünschten Produkte selbst, hierfür stehen aus hygienischen Gründen Einweghandschuhe und/oder Gebäckzangen zur Verfügung. Gezahlt werden diese Produkte hier auch an den POS-Kassen des jeweils im Konzern genutzten Kassensystems. Denn auch die Backwaren sind als Warenbestand in der Kassensoftware mit Einzelpreisen hinterlegt. Die Mitarbeiterin an der Kasse muss über die Tastatur lediglich noch die Artikelnummer und die Menge eingeben. Aber nicht nur frische Backwaren vom Bäcker sind gute und leckere Lebensmittel. Auch die Bäckereierzeugnisse aus der SB-Bäckerei oder dem Discounter sind durchaus qualitativ hochwertig. Über den Geschmack lässt sich natürlich streiten. Aber einen weiteren Zweig in der Backwarenbranche bilden die Bäckereifabriken, die ihre Backwaren abgepackt als Fertigware in Supermärkten verkaufen. Hier sind wie an allen anderen Waren auch Barcodes auf der Verpackung, die vom Scanner an der Kasse des Supermarktes erkannt, registriert und als Verkauf im Kassensystem hinterlegt werden. Die Produkte aus den Bäckereifabriken sind natürlich nicht im Bäckereiladen um die Ecke zu bekommen. In kleinsten Mengen kann man diese Fabrikware vielleicht noch kaufen in Tante-Emma-Läden im Dorf, wo parallel auch frische Bäckereiprodukte angeboten werden. Dass sich die Waren hier kaum Konkurrenz machen, glaube ich schon. Denn gerade auf dem Dorf ist der Tante-Emma-Laden oft die Rettung, wenn beim regulären Einkauf etwas vergessen wurde. Auch hier werden alle Waren meist über eine einfache Registrierkasse abgerechnet und zur Differenzierung einzelnen Warengruppen zugeordnet.
Kassen heute und Kassen zur Euroeinführung
Es ist ja inzwischen bekannt, dass der Gesetzgeber sogenannte Fiskalspeicher für Kassen, Registrierkassen, Kassensysteme und Netzwerkkassen zu verordnen gedenkt. Bis zum Jahr 2013 haben Kassenhersteller Zeit, entsprechende Speichermedien zur Nachrüstung zu entwickeln und neue Kassen -geräte von vornherein damit auszustatten. Schon im Sommer 2008 wurde bekannt, das der Einzelhandel und handelsnahe Betriebe bis zu einer Milliarde Euro aufzuwenden habe, um die durch den neuen Speicher verursachten Kosten zu decken. Von Fachleuten der Einzelhandelsverbände werden dies Speicherchips für teuer, eine Überforderung mittelständischer Händler und für überflüssig gehalten. Mit diese sogenannte SmartCard will die Bundesregierung Umsatzsteuerbetrug verhindern. Vor allem kleine und mittlere Betrieb sollen mit diesem Vorhaben übermäßig finanziell belastet werden. Die Umrüstung einer einzigen Kasse kann bis zu 800 Euro kosten. Bei etwa 800.000 genutzten Registrierkassen und Kassensystemen kommen schon erste Investitionen von bis zu 640 Millionen Euro zusammen. Zum Teil sind Registrierkassen und Kassensysteme aber nicht umrüstbar weil sie zu alt sind, oder über Technologie verfügen die nicht umgerüstet werden kann. Da muss in Ersatz investiert werden, der nochmals bis zu 480 Millionen Euro schwer ist. Kassen kosten bis zu 1.500 Euro, und bei 320.000 Stück läppert sich das. Fachleute des Einzelhandels Halten diese vorgesehenen Fiskalspeicher für überflüssig, weil bereits die jetzt modernsten Kassensysteme über sicheren Datenzugriff verfügen. Auch das Thema GEZ ist nicht am Thema Kassen vorbeigegangen. Seit dem 01.01.2007 ist die Rundfunkgebühr für Internet-PCs eingeführt worden und wurde auf die Radiogebühr von 5,52 Euro begrenzt. Nach GEZ-Auskünften sind Kassensysteme im Einzelhandel aber doch nicht als neuartige Rundfunkempfangsgeräte einzustufen, nur weil das Internet zur Datenübertragung genutzt wird. Als vor Jahren die Währungsumstellung von der D-Mark auf den Euro stattfand, hat es auch nicht die erwarteten Probleme gegeben. Vor allem aber lag das wohl daran, dass die Einzelhändler hier nur in Ausnahmen selbst aktiv waren. Meist hat man sich eines Dienstleisters bedient, welcher die technischen Geräte wie Kassen und Registrierkassen eurofähig gemacht hat. Viele Betrieben haben sich die Kassensoftware von Kasse und Kassensystem ebenso wie bei der Registrierkasse zwei-Währungs-fähig machen lassen und haben dies auch lange genutzt. Denn einerseits war das ein Nachweis, dass richtig umgerechnet wurde. Und zum anderen mochten sich viele nur schwer von der alten Währung trennen. Ein Problem könnten die Betriebe gehabt haben, deren Kassen, Registrierkassen oder Kassensysteme nicht auf zwei-Währungs-Fähigkeit umzurüsten waren. Hier musste entschieden werden, ob die Währungsumstellung dazu genutzt werden sollte, die technische Ausrüstung durch neue zu ersetzen. Da die technische Modernisierung auch heute noch anhält, war der Gedanke in 2001/2002 erst recht relevant. Die Finanzbehörden sind dem Einzelhandel entgegen gekommen: Falls eine Kasse oder eine Kassensoftware durch die Währungsumstellung nicht mehr einsetzbar war, durfte hierfür einmalig eine außerplanmäßige Abschreibung getätigt werden.
Kassensystem im Supermarkt
Moderne Kassensysteme sind aus dem Einzelhandel nicht mehr wegzudenken. Wenn ich im Supermarkt einkaufen gehe, begegnet mir ein Kassensystem ebenso wie beim Discounter und im Drogeriemarkt nebenan. Im Supermarkt sind bei Obst und Gemüse Waagen installiert, die einen Bon ausdrucken, der mit einem Barcode versehen ist. Ein ebensolcher Bon mit Barcode wird an der Fleischtheke von den dortigen Waagen ausgedruckt. Diese Bons mit Barcode werden vom Scanner eingelesen, der am POS-Kassenplatz zur Verfügung steht, und dann mit allen anderen Waren aufsummiert. Der Leergutautomat nimmt leere Einweg- und Mehrweg-Pfandflaschen entgegen und gibt dann ebenfalls einen Bon mit Barcode aus, den ich als Gutschrift an der Kasse einlösen kann. Eine Registrierkasse finde ich in Filialunternehmen heutzutage nicht mehr. Diese Unternehmen sind in aller Regel mit einem modernen Kassensystem ausgestattet. Moderne Kassensysteme sind nicht nur in der Lage, eben genannte Vorgänge durchzuführen was ja die eigentliche Aufgabe von Kassen, Registrierkassen und Kassensystemen ist. Eine Kasse oder Registrierkasse findet sich in kleinen Geschäften, die keine Filialen angeschlossen haben, z.B. ein Kiosk, ein kleiner Schreibwarenladen oder auch die kleine Bäckerei von nebenan. Ein modernes Kassensystem wird bevorzugt in Filialbetrieben und großen Konzernen eingesetzt. Filialbetriebe mit einigen Filialen in der Region und Konzerne mit landesweit verteilten Filialen profitieren vom Einsatz der Kassensysteme. Die Kassensysteme sind leicht zu bedienen und sind auch geeignet, selbst Aushilfskräfte häufig wechselnde Mitarbeiter schnell einzuarbeiten. In Kassensystemen installierte Kassensoftware vereint Kassen- und Auftragsbearbeitung und Stammdatenpflege. Und das für Handel ebenso wie für Dienstleistung und Handwerk. Unter anderem ist die Kassensoftware für Kassensysteme in der Lage, Artikel-, Lieferanten- und Kundendaten zu verwalten. Das Bestellwesen kann mit einer Datenbank im Kassensystem mit Bestellvorschlägen unterstützt werden. Bei einigen Discountern habe ich erlebt, dass die Waagen für Obst und Gemüse am POS-Platz im Scanner installiert ist. Waren mit Barcode werden über den Scanner eingelesen, loses Obst und Gemüse wird gewogen und mit zugehörigen Daten wie dem Grundpreis aus der Datenbank der Kassensoftware abgeglichen und der Aufsummierung zugeordnet. Von einem Bäckereiunternehmen aus der Region weiß ich, dass auch dort ein Kassensystem genutzt wird. Es besteht von jeder Filiale eine online-Verbindung zur Betriebszentrale. In jeder Filiale werden abends die Retouren in die Kassensoftware der Registrierkasse eingetragen, die dann gleich am kommenden Morgen von der betrieblichen Buchhaltung abgerufen werden kann. Seitens der Betriebszentrale können Preisänderungen in das Kassensystem eingegeben werden. So sind alle Filialen gleichzeitig mit aktuellen und gleichen Preislisten ausgestattet. Für kleine Geschäfte wie zum Beispiel dem Kiosk um die Ecke, dem Schreibwarenladen beim Schulzentrum oder dem alteingesessenen Spielzeugfachgeschäft sind so komplexe Kassensysteme nicht notwendig. Hier reicht als Kasse eine einfache Registrierkasse aus. Denn auch Registrierkassen ohne Anschluss an Kassensysteme entsprechen den gesetzlichen Vorgaben. Es ist also nicht zwingend nötig. Jedes Geschäft mit Kassensystemen auszustatten.